Nala versucht ein Buch zu schreiben...

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    • Nala versucht ein Buch zu schreiben...

      Ich wollte Euch hier mal den ersten Teil meiner Geschichte zeigen die ich gerade schreibe. Am Ende soll sie "buchlänge" haben.
      Nun interessiert es mich, ob sie euch gefällt und was man vielleicht verbesser kann.



      Kapitel 1
      Vorbereitung

      Es war spät und ein diffuser Nebel lag über den Häusern und hing in den Straßen, die durch hohe Laternen matt erhellt wurden. Ein Mädchen huschte eilig den Bürgersteig entlang. Lautlos wie eine Katze floh sie vor der Dunkelheit. Ihren schwarzen Mantel hatte sie eng um ihren dünnen Körper geschlungen, ein Schal verdeckte ihr halbes Gesicht. Ich sah sie und lächelte.
      Sie war zu spät und musste sich beeilen um noch rechtzeitig nach Hause zu kommen. Ihr Vater war wahrscheinlich wieder betrunken und würde sie anschreien.
      Es war egal ob sie pünktlich kam oder nicht. Es war nicht die Uhrzeit, sondern letztendlich der Alkoholpegel der maßgebend für seine emotionalen Ausbrüche war. Ihre Mutter lebte nicht mehr, sie war wohl vor Jahren verstorben. Das Mädchen lebte alleine mit ihrem aggressive Vater und war ihm so täglich ausgeliefert. Oft hatte ich vor ihrem Fenster gestanden und sie beobachtet. "Mia", flüsterte ich, "bald ist es vorbei".

      Ich saß auf einem Baum von dem ich sie beobachtete. Als sie an mir vorbei RIchtung Wald ging, glitt ich lautlos hinunter. Ich musste mich nicht beeilen.
      Ich kannte ihren Weg. Schon tausend Mal war ich ihr unbemerkt gefolgt. Heute würde sie kein Problem mit ihrem Vater haben. Genau genommen nie mehr in ihrem Leben. Dafür würde ich sorgen. Ich grinste in mich hinein.
      Sie betrat den schmalen Waldweg und verwand zwischen den Bäumen. Ziemlich leichtsinnig von ihr, denn im Wald war um diese Zeit keine Menschenseele mehr. Aber heute würde sie nichts fürchten müssen, ausser mich. Das war totsicher.
      Ich lief ein wenig schneller. Die Blätter rauschten im Wind, Laub wirbelte durch die Luft und kleine Zweige knackten unter meinen Schuhen. Sie drehte sich um als sie meine Nähe spürte und blickte sich ängstlich um. Ich zauberte ein unschuldiges Lächeln auf mein Gesicht. Etwas entspannter drehte sie sich wieder um. Wer würde schon Angst vor einem 17 jährigen Jungen mit gepflegtem Äußeren haben?
      Das Problem war nur das ich weder 17 noch ein Junge war. Ich war um einiges älter und den Menschen um ein paar Gaben überlegen. Die Fähigkeiten, die mich zu einem "übermenschlichen" Wesen machten.

      Nein, ich war kein Vampir, Werwolf oder ein anderes ihrer Fabelwesen.
      Das sind alles Erfindungen der Menschen um Etwas für sie Unerklärlichem eine Erklärung zu geben. Wobei sie kläglich gescheitert waren.
      Sicherlich stimmten einige der Eigenschaften mit den meinigen übereinander, jedoch waren diese in lächerliche Geschichten eingebaut und durch Unwissenheit verfälscht worden.
      Die Menschen waren dumm. Meine Rasse war vor Jahrhunderten ausgewandert auf einen anderen Planeten. Wir hatten den Menschen den Planeten überlassen. Wir hatten zugeschaut, wie sie ihn mehr und mehr zu Grunde richteten und immer wieder versucht ihnen die richtige Richtung zu weisen. Doch alles Bemühen war vergebens.
      Ich war neugierig gewesen auf die Menschen und ihr Leben, also flog ich zur Erde. Ich hatte nie zuvor einen Menschen gesehen, nur von ihnen gelesen.
      Vor einem Jahr kam ich auf der Erde an. Ich übernahm den Körper eines Jungen um unauffällig unter den Menschen leben zu können. Mehr und mehr fühlte ich mich dafür verantwortlich, die Menschen zu bekehren, doch alles Bemühen war vergebens. Es war wie es in den Büchern stand, die Menschen waren einfältig und konnten, selbst als sie den Tatsachen ins Gesicht blickten, nicht ihr Verhalten ändern. Sie logen und betrogen, töteten Tiere und rohdeten Wälder, sie verschmutzten die Meer und manipulierten die Gene der Lebewesen.
      Mein Frust steigerte sich ins unermessliche und ich begann die Menschen zu hassen.
      Ich fing an die Menschen die schlechtes taten zu töten.
      Doch mit der Zeit merkte ich, das alle Menschen im Herzen schlecht waren. Es war egal wer, jeder hatte die gleichen schädlichen Neigungen.
      Ich wollte nicht zurück nach Hause gehen. Die Anderen hatten es voraus gesagt als ich voller Eifer und Tatendrang davon schwärmte die Menschen zu ändern. Den Spott und Hohn meiner Freunde konnte ich nicht ertragen.

      Unser natürlicher Lebensraum war das Wasser. Als wir noch auf der Erde lebten, wohnten wir in großen Unterwasserstädten, tief auf dem Meeresgrund. Lange Zeit wussten wir wede von der Existenz der Menschen, noch von dem Land jeseits des Wassers.
      So entwickelten wir uns völlig unabhängig voneinander. Es gab natürlich einige "Verrückte" die von uns ähnlichen Lebenwesen sprachen, die am "Land" wohnten, doch die Regierung liess diese schnell verstummen.
      Ungefähr 500 Jahre vor Beginn der menschlichen Zeitrechnung, auch das Jahr 500 v. c. genannt, stiegen wir dann aus dem Wasser. Zunächst noch zögerlich betraten wir festen Boden. Wir übernahmen menschliche Körper und lebten unerkannt unter ihnen. Dies war eine unserer Fähigkeiten die uns vom Menschen unterschied: wir waren nicht an einen festen Körper gebunden.
      Allerdings verdrängten wir damit auch den ehemaligen "Besitzer" aus seinem Körper, sodass er starb. Die Menschen würden sagen, wir töteten seine Seele.
      Eine weitere Fähigkeit war, das wir Gedanken lesen konnten. Wir besassen eine angebohrene Fühligkeit für die Emotionen anderer Lebewesen. Durch intensives Training konnten wir so auch fühlen, was der andere dachte. Dies führte auch dazu, das wir ehrlich zueinander waren; es war einfach sinnlos etwas voreinander zu verheimlichen.
      Unsere Rasse ist alles in allem sehr friedliebend und äusserst naturverbunden. Wir sind allerdings auch sehr wissbegierig und lieben die Technologie und den Fortschritt. Daher waren wir um das Jahr 1000 n. c. schon in der Lage durch den Weltraum zu reisen.
      1372 n. c. sind wir dann schliesslich auf Gliese 581 d ausgewandert, für unserer Volk auch unter dem Namen Nautica bekannt. Er ist ein Wasserplanet und damit perfekt für unsere Bedürfnisse. Die Evolution war noch nicht sehr weit fortgeschritten und bis auf einfache Wasserpflanzen und erste Kleinstlebewesen war Nautica unbewohnt.

      Mir war dieses langweilige, harmonische Leben irgendwann zu viel, ich wollte etwas erleben. Also packte ich meine 7 Sachen und flog zur Erde.

      Kapitel 2

      Einsamkeit

      "Hallo Mama", flüsterte ich und legte einen kleinen Blumenstrauß auf die Friedhofswiese. Die Wiese war eine Massengrabstätte auf der anonym Urnen begraben wurden. Irgendwo hier lag meine Mutter Marga, die vor 10 Jahren verstorben war. Manch einer sagte, mein Vater hätte seine Frau umgebracht, manche behaupteten meine Mutter hätte sich selbst vergiftet. Ganz genau wusste das keiner.
      Ich war 6 als meine Mutter starb und sie fehlte mir. Schon früh musste ich mich um den Haushalt kümmern. Oft kommt es mir vor, als wäre ich ganz allein auf dieser Welt. Allein und schutzlos den Launen meines Vaters ausgeliefert.
      Mein Vater war, so lange ich mich zurückerinnern kann, schon immer ein verschlossener und mürrischer Mann gewesen. Doch seit dem Tod meiner Mutter war er unberechenbar geworden. Wenn er nüchtern war liess er mich in Ruhe, doch je mehr der Alkoholpegel wuchs umso mehr wuchs die Angst. Nicht selten hatte er mich dann schon geschlagen.
      Ich hauchte einen Kuss auf meine Hand und berührte die feuchte Wiese. "Ich komme bald wieder".

      Mit schnellen Schritten eilte ich vom Gelände des Friedhofs in Richtung Wald. Es wurde langsam dunkel und Vater war bestimmt schon wieder sternhagelvoll. Wenn ich Glück hatte, war er schon eingeschlafen von dem vielen Alkohol, doch dieses Glück hatte ich selten.
      Ich lief unter den Lichtkegeln der plötzlich erhellten Straßenbeleuchtung bis zum Waldweg. Die Blätter rauschten, die Äste knackten und der Wald verschluckte mich.
      ....
      And now your just somebody that i used to know
    • Re: Nala versucht ein Buch zu schreiben...

      An sich finde ich es ganz okay geschrieben, das " vorläufige Ende" gefällt mir. :P

      Ansonsten ist es mir ein wenig zu viel drum herum erzähle, vor allem bei der Beschreibung von diesen anderen Wesen.. es wäre angenehmer [spreche natürlich erstmal nur für mich] direkter darüber zu lesen, z.B. indem er bestimmte Dinge macht etc. und du ihn einfach weniger beschreibst.

      Also ganz okay geschrieben, haut mich jetzt nicht um, ist aber auch nicht schlecht.
      Ich würde es auf jeden Fall weiter lesen. :)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von ()

    • Leider nciht. Es ist einfach so drauf und drunter gegangen in der letzten Zeit. Das wäre Stoff für viele Bücher... wenn ich wieder den Kopf frei bekomme, dannw erde ich vielleicht an dem hier und auch an anderen Sachen weiterschreiben.
      And now your just somebody that i used to know
    • Ja stimmt,

      ich habe wie gesagt auch vor sowas mal zu machen. Aber als ich für einen Autor das Interview machen musste, merkte man was es für Arbeit ist.

      MAn darf es auch net machen mit den Gedanken Geld zu verdienen. Weil dann klappt es weniger. Wieviele haben es schon nur aus Spaß gemacht und dann plötzlich kam ein Erfolg. Wie @Selas Victoria schon sagte üben üben üben bzw schreiben schreiben schreiben und dann wird mal von Kapitel zu Kapitel besser.

      Den Rest machen dann sowieso die Lektoren.
      Freue mich auf Antworten

      Gruß
      Chris (Christian Säum)

      Mehr gerne auf meiner Homepage (Lichte-Kraft) oder in meinem weiteren Spirituellen Online Portal (Lichtes Portal)